Abstraktes Motiv zum Kostenvergleich von Prepaid und Vertrag
Rechner

Prepaid vs. Vertrag — Gesamtkosten und Break-even berechnen

Prepaid ohne Bindung oder Vertrag mit niedrigerem Monatspreis? Der Rechner vergleicht beide über 24 Monate und zeigt den Break-even — den Monat, ab dem der Vertrag in Summe günstiger wird.

Von Jan Merkle · Mobilfunk-Analyst ·

AnbieterneutralKostenlosOhne Anmeldung
Kostenvergleich · 24 Monate live
Prepaid240 €
Vertrag400 €
Günstiger über 24 Monate:
Prepaid
Break-even nie erreicht

Alle Annahmen sind offengelegt — zur Methodik

Prepaid oder Vertrag — die Entscheidung in einem Satz

Wer wenig braucht und flexibel bleiben will, fährt mit Prepaid günstiger; wer viel und dauerhaft nutzt, spart mit einem Vertrag. Der Grund steckt in der Struktur: Prepaid hat keine Bindung und keine Anschlussgebühr, verlangt aber oft mehr pro GB. Ein Vertrag verlangt eine einmalige Anschlussgebühr und 24 Monate Bindung, bietet dafür meist den niedrigeren Monatspreis. Der Break-even-Punkt zeigt, wann sich die Bindung rechnet.

So funktioniert der Break-even

Hat der Vertrag einen niedrigeren Monatspreis als Prepaid, aber eine Anschlussgebühr, dauert es einige Monate, bis der Preisvorteil die Gebühr eingespielt hat. Formal: Der Break-even-Monat ist die Anschlussgebühr geteilt durch die monatliche Ersparnis. Beispiel: 40 € Anschlussgebühr und 3 € niedrigerer Monatspreis ergeben rund 14 Monate — erst danach ist der Vertrag in Summe günstiger. Wer kürzer bleibt, fährt mit Prepaid besser.

Liegt der Prepaid-Preis dagegen unter dem Vertragspreis, gibt es keinen Break-even: Dann bleibt Prepaid dauerhaft günstiger, und der Rechner sagt das auch so.

Erst den Bedarf klären

Ein fairer Vergleich setzt gleiches Datenvolumen voraus. Kläre daher zuerst mit dem GB-Bedarfsrechner, welche Tarifklasse du brauchst, und vergleiche dann Prepaid und Vertrag mit demselben Volumen. Willst du zusätzlich das Gerät aus der Rechnung nehmen, hilft der Sparrechner für den Vertrag ohne Handy. Mehrere konkrete Tarife legst du im Tarif-Vergleich nebeneinander.

Neben dem reinen Preis entscheiden oft weiche Faktoren, die der Rechner bewusst nicht bewertet, die du aber mitdenken solltest. Ein Laufzeitvertrag setzt in der Regel eine Bonitätsprüfung voraus und bindet dich für die Mindestlaufzeit; Prepaid kommt ohne beides aus und ist damit die flexiblere Wahl — praktisch für Kinder, für ein Zweithandy oder wenn sich dein Bedarf noch ändern kann. Umgekehrt bietet ein Vertrag mehr Komfort: automatische Verlängerung des Guthabens entfällt, größere Datenpakete sind meist günstiger pro GB, und die Abrechnung läuft ohne manuelles Aufladen. Rechne deshalb zuerst die 24-Monats-Kosten aus und prüfe dann, welche dieser Eigenschaften für dich den Ausschlag gibt.

Prepaid vs. Vertrag — häufige Fragen

Ist Prepaid oder Vertrag günstiger?
Das hängt vom Verbrauch und den konkreten Preisen ab. Prepaid ist bei geringem Bedarf und ohne Bindung meist günstiger; ein Vertrag lohnt sich, sobald der niedrigere Monatspreis die einmalige Anschlussgebühr über die Laufzeit ausgleicht. Der Rechner zeigt die Grenze.
Was ist der Break-even-Punkt?
Der Monat, ab dem der Vertrag in Summe günstiger wird als Prepaid. Hat der Vertrag eine Anschlussgebühr, aber einen niedrigeren Monatspreis, dauert es einige Monate, bis sich das ausgleicht — genau diesen Punkt berechnet das Tool.
Rechnet das Tool mit meinen eigenen Preisen?
Ja. Du stellst Prepaid-Monatspreis, Vertrags-Monatspreis und Anschlussgebühr auf deine Angebote ein; der Rechner ermittelt Gesamtkosten über 24 Monate und den Break-even-Monat.
Hat Prepaid wirklich keine Bindung?
Richtig. Prepaid wird im Voraus bezahlt und lässt sich jederzeit stoppen oder wechseln — kein Vertrag, keine Kündigungsfrist. Das ist der Hauptvorteil gegenüber dem Laufzeitvertrag.
Warum hat ein Vertrag oft mehr Datenvolumen fürs Geld?
Weil Anbieter über die 24-Monats-Bindung kalkulieren können. Deshalb sinkt der Preis pro GB im Vertrag mit steigendem Volumen oft schneller als bei Prepaid — ein Grund, warum Vielnutzer mit Vertrag günstiger fahren.
Für wen lohnt sich Prepaid?
Für Wenignutzer, Kinder, Zweitkarten und alle, die volle Kostenkontrolle und keine Bindung wollen. Wer wenig Datenvolumen braucht, zahlt mit Prepaid selten drauf.
Für wen lohnt sich ein Vertrag?
Für Vielnutzer mit hohem, stabilem Datenbedarf. Ab einem gewissen Volumen ist der Monatspreis im Vertrag niedriger als eine gleich große Prepaid-Aufladung.
Zählt die Anschlussgebühr wirklich so stark?
Bei kurzer Nutzung ja. Eine Anschlussgebühr von 40 € verteilt sich über 24 Monate auf unter 1,70 € pro Monat — wer aber nur ein paar Monate bleibt, spürt sie deutlich. Der Break-even macht das sichtbar.
Kann ich mit Prepaid auch viel Datenvolumen bekommen?
Ja, es gibt große Prepaid-Datenpakete. Der Preis pro GB ist dort aber oft höher als im Vertrag — der Rechner zeigt, ab wann sich der Wechsel lohnt.
Berücksichtigt der Rechner Preiserhöhungen im Vertrag?
Standardmäßig rechnet er mit konstantem Monatspreis. Wenn dein Vertrag ab dem 13. Monat teurer wird, trage einfach den höheren Durchschnittspreis ein, um realistisch zu bleiben.